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MarketRecap KW 5: Virussorgen treffen bislang vor allem die Ölmärkte

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Am Montag wurden an der Wallstreet noch die kräftigsten Tagesverluste seit Anfang Oktober verzeichnet. Am Dienstag hat sich die Talfahrt der Aktienmärkte jedoch nicht weiter fortgesetzt. Der Deutsche Aktienindex DAX konnte um 0,9 Prozent auf 13.323,69 Punkte zulegen. Auch die Aktienmärkte in den USA verzeichneten Kurszuwächse: Der Dow-Jones-Index legte um 0,7 Prozent zu auf 28.722,85 Punkte.

Die Märkte sind allerdings weiterhin in Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus und den konjunkturellen Folgen. In China wurden weitere Todesfälle verzeichnet, die Infiziertenzahlen in den USA steigen weiter und auch in Deutschland ist am Dienstag ein erster Infizierter gemeldet worden. Neben den Aktienmärkten waren es in den vergangenen Tagen vor allem die Ölmärkte, an denen sich die Sorgen vor konjunkturellen Einbrüchen bedingt durch eine weltweite Virus-Ausbreitung bemerkbar gemacht haben. Auch an den Kohlemärkten geht die Sorge um, dass eine große Virus-Epidemie die Nachfrage nach Kohle insbesondere aus China abschwächen könnte. Am Dienstag verzeichneten aber auch diese beiden Energierohstoffe leichte Zuwächse, der Brent Öl Frontmonat notierte um 19:30 Uhr bei 59,64 US-Dollar und damit 0,56 Prozent fester.  das API#2 Kohlefrontjahr legte 1,14 Prozent zu auf 62,20 US-Dollar/t. Auch die CO2-Zertifikate stiegen um 0,28 Prozent auf 24,66 Euro/t CO2 an. Das TTF Gas Frontjahr beendete den Handel bei 15,07 Euro/MWh und damit 0,6 Prozent über dem Vortagesschlusskurs. Das Strom Frontjahr Base konnte um 1,43 Prozent zulegen bis auf 42,70 Euro/MWh.

Die Energiemärkte, allen voran das Öl, zeigten sich in der vergangenen Woche schwächer. Der Brent-Öl Frontmonat verlor 6,41 Prozent und schloss bei 60,69 USD/bbl. Trotz Förderkürzungen des Ölkartells OPEC und anderer Staaten („OPEC+“) scheinen die Märkte derzeit deutlich überversorgt. Die Ursache dafür ist vor allem der Boom des US-Schieferöls. Hinzu gesellen sich aktuell Konjunktursorgen wegen des Coronavirus. Auch das TTF Gas Frontjahr gab stärker nach und stand am Freitag zum Handelsschluss bei 15,07 EUR/MWh mit 4,62 Prozent im Minus. Die europäischen Emissionszertifikate verloren 4,17 Prozent auf 24,38 EUR/t CO2 und das Strom Frontjahr Base war am Ende der Woche 2,56 Prozent schwächer bei 41,90 EUR/MWh. Der deutsche Aktienindex DAX konnte am vergangenen Mittwoch noch ein Allzeithoch markieren, verlor seither aber schon wieder über 2 Prozent an Wert. Dafür legte die Krisenwährung Gold in den vergangenen Tagen erneut zu und notiert mit 1.582 USD/Unze derzeit so hoch wie seit 2013 nicht mehr.

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