Blogeintrag

MarketRecap KW 50 - OPEC überrascht die Märkte

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Das Opec-Meeting Ende vergangener Woche gab den Ölpreisen am späten Freitag Auftrieb. Überraschenderweise beschlossen die Mitglieder des Öl-Kartells und einige weitere wichtige Förderländer („OPEC+“) eine Förderkürzung um 1,7 Millionen Barrel pro Tag. Saudi-Arabien wird weitere 400.000 Barrel pro Tag weniger fördern, so dass sich die Kürzung auf insgesamt 2,1 Millionen Barrel summiert. Dieser Beschluss gilt zunächst bis März 2020 und entzieht dem Ölmarkt damit das drohende Überangebot, das Experten angesichts zurückgehender Nachfrage in 2020 erwartet hatten. Der Ölpreis kletterte am Freitag auf 64,39 USD/bbl, was ein Plus auf Wochensicht von 3,14 Prozent bedeutet.

Auf dem SPD-Parteitag am vergangenen Wochenende wurden die neuen Parteivorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Eskens wie erwartet gewählt. Auch inhaltlich sorgte der Parteitag für Schlagzeilen: Neben den Themen Vermögenssteuer und Schuldenbremse, die Sprengstoff für die große Koalition bedeuten können, wurde auch der Klimaschutz behandelt. Die SPD fordert demnach einen sozial gerechten und wirksamen CO2-Preis. Durch sozialen Ausgleich soll ein höherer CO2-Preis ermöglicht werden. Konkrete Preisniveaus wurden jedoch nicht gefordert.

Vor allem die Preise am Gas-Terminmarkt gaben vergangene Woche deutlich nach. Das TTF Gas Frontjahr verlor 6,28 Prozent und beendete den Handel am Freitag bei 15,07 EUR/MWh. Marktteilnehmer nannten vor allem verstärkte LNG-Ausspeicherungen als Begründung. Fallende Gaspreise in Asien und steigende Frachtraten machen den europäischen Markt derzeit für US-Gas attraktiv.

Auch die Strompreise gaben letzte Woche deutlich nach. Das Strom Frontjahr Base verlor 4,27 Prozent und landete bei 43,70 EUR/MWh. Das API#2 Kohle Frontjahr verlor 4,13 Prozent auf 60,4 USD/t. Die CO2-Zertifikate gaben 1,11 Prozent nach und beendeten die Handelswoche bei 24,94 EUR/t CO2.

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