Blogeintrag

TTF Gas Frontjahr mit kurzfristigen Schwächesignalen...

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Das TTF Gas Frontjahr hat die wichtige Widerstandsmarke bei 17,80 €/MWh überwunden und damit ein für mittelfristig engagierte Investoren aufwärtstrendbestätigendes Kaufsignal generiert. Der seit Ende 2013 gültige langfristige Abwärtstrend konnte damit jedoch noch nicht final durchbrochen werden. Hier ist aktuell sogar ein Rückfall unter die steilere Abwärtstrendlinie in Chart 1 zu befürchten, was die kurzfristigen Perspektiven zunächst wieder eintrüben dürfte (siehe Kreismarkierung).

Auch wenn dadurch der Aufwärtstrend seit April 2016 noch längst nicht in Gefahr gerät, könnten sich in den nächsten Tagen günstigere Einstiegsmomente für eine Longposition im TTF Gas Frontjahr ergeben. Von Seiten des RSI Indikators ist eine bearishe Divergenz ausfindig zu machen, die dadurch entsteht, dass die höheren Hochs des Underlyings nicht mehr von entsprechenden Indikatoren-Pendants begleitet werden. Damit besteht auf Basis des Wochencharts aktuell eine erhöhte Rückschlagsgefahr.

Auch in Tageschart 2 ist erkennbar, dass das TTF Gas Frontjahr wieder unter die Marke von 17,80 €/MWh zurückgefallen ist und im gestrigen Handelsgeschehen zudem das mittlere Bollinger Band unterschritten wurde. Dies ist jedoch gemäß Anwendung der 1% Regel noch nicht nachhaltig und bedarf einer weiteren Bestätigung im heutigen Handelsverlauf.

Eine für das kurzfristige Trading bedeutsame Unterstützungsmarke befindet sich aktuell bei 17,60 €/MWh. Wird dieser Bereich unterlaufen, kommt es zur Ausbildung eines Verkaufssignals, bei dessen Bestätigung sich auch die noch erforderliche Nachhaltigkeit beim Unterschreiten des mittleren Bollinger Bandes einstellen dürfte.

Dieser bisher noch unbestätigte Verkaufsimpuls hätte das Potential, das TTF Gas Frontjahr in Richtung unteres Bollinger Band, derzeit bei 16,96 €/MWh verlaufend, zu treiben. Auch die im Subchart abgebildete Indikatorenlage unterstreicht die aktuell vorherrschenden Molltöne. Der RSI ist unter 50 Punkte zurückgefallen und der MACD hat jüngst seine Triggerlinie von oben nach unten durchkreuzt (siehe Subchart). Dies dürfte die Gasbullen vom Aufbau neuer Longpositionen zunächst abhalten, bis die bearishen Implikationen abgebaut werden konnten.

Bullisher könnte es dann wieder in der Nähe des unteren Bollinger Bandes bzw. kurz oberhalb der 17 €/MWh-Marke werden. Da sich der Gasmarkt übergeordnet in einem seit April letzten Jahres gültigen Aufwärtstrend befindet, bieten sich in diesem Preisbereich Gewinnmitnahmen für kurzfristige Shorts an, bzw. könnte wieder in Richtung dieses Trends mit dem Aufbau von Longpositionen begonnen werden.     

Fazit
Kurzfristig bearish unterhalb von 17,60 €/MWh mit Kursziel unteres Bollinger Band bzw. 17 €/MWh-Marke. Es sollte beachtet werden, dass kurzfristige Shorts gegen den aktuell dominierenden neuen Aufwärtstrend vorgenommen werden, wodurch das Risiko eines Fehlsignals erhöht ist.
Solange der schwarz gestrichelte Aufwärtstrend (aktuell bei 15,66 €/MWh verlaufend) bzw. das Verlaufstief vom 8.12.2016 bei 15,60 €/MWh nicht unterschritten werden, haben mittel- bis langfristig die Bullen das Zepter in der Hand. Ein neues Kaufsignal wird oberhalb von 18,73 €/MWh erzeugt.

 

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Autor: Stefan Küster

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